Eine Urlaubsreise auf die Insel Großbritannien führt oft nur in einen oder zwei der drei Landesteile England, Wales und Schottland. Nicht selten wird auch das auf der Insel Irland liegende Nordirland dazu gerechnet. Alle vier Länder pflegen ihre eigenen Traditionen und Kulturen, währen sie durch eine Jahrtausende währende Geschichte recht eng miteinander verbunden sind.

England und Wales

England, das weite Teile des Südbereichs Großbritanniens einnimmt, bietet mit seiner Metropole London eines der beliebtesten Reiseziele Europas. Die beiderseits der Themse liegende Millionenstadt lockt mit Sehenswürdigkeiten wie der Tower Bridge, dem Clock Tower mit der 13 Tonnen schweren Glocke Big Ben oder der Westminster Abbey seine Besucher an.

Daneben bieten der Trafalgar Square, der ein buntes Vergnügungsangebot bereithaltende Piccadilly Circus, zahlreiche Museen wie Nationalgalerie und Madame Tussaud`s Wachsfigurenkabinett oder Einkaufsstraßen wie die Kings Road und die Brompton Road sowie das Viertel Covent Garden ausreichend Gelegenheit für einen erlebnisreichen Stadtbummel.

Südengland begeistert dagegen mit seinen einzigartigen weißen Steil- und Felsenküsten, prachtvollen Herrensitzen und seinem romanischen Charme. Hier laden auch Badeorte wie beispielsweise Bournemouth oder Hastings zum Relaxen ein. Als Touristenmagnet gelten weiterhin die steinzeitlichen Monumente von Stonehenge.

Beeindruckende Schlösser und Burgen schmücken das Erscheinungsbild vieler Städte in Nordengland. Als besonders eindrucksvoll stellen sich York und Durham dar, während in der Grafschaft Cumbria an den zwischen hohen Bergen liegenden Seen die Naturfreunde voll auf ihre Kosten kommen.

Beeindruckende Landschaften zeichnen Wales aus. Mit dem Snowdonia National Park verfügt es über ein wild erscheinendes Gebirge, in dem mit dem Snowdon der höchste Berg des Landesteils sowohl per Zahnradbahn als auch zu Fuß bezwungen werden kann. Sehenswert sind weiterhin einige Küstenstädtchen wie das malerische Porthmadog. Die Kleinstadt Brecon begeistert mit einer Kathedrale und ihrem Kloster und in Pembrokeshire wartet eine wildromantische Küste auf ihre Entdeckung.

Schottland

Zwischen Atlantischem Ozean und der Nordsee nimmt das von mehreren Gebirgen gekennzeichnete und zahllose Inseln und Schären aufweisende Schottland den Nordteil Großbritanniens ein. Interessante Städte wie Edinburgh mit seiner Altstadt und der Schlossfestung oder das sich als kulturelles Zentrum des Landes zeigende Glasgow liegen im südlichen Bereich Schottlands.

Am Fuße des schottischen Hochlands, das als Grampian Mountains bekannt ist, liegt die Hafenstadt Aberdeen. In ihrer näheren Umgebung und am Ufer des Flusses Dee reihen sich zahlreiche Burgen und Schlösser aneinander, von denen Drum Castle und Balmoral Castle zu den attraktivsten gehören.

Ein raues Klima kennzeichnet das Schottische Hochland. Ein beeindruckendes Panorama bieten die etwa 1.000 Meter hohen „Drei Schwestern“, die sich hinter dem Tal von Glencoe erheben. In dem im Glen More gelegenen See Loch Ness wartet dagegen das legendäre Ungeheuer Nessie auf seine endgültige Entdeckung.

Fähren und Inlandsflüge verkehren zu den etwa 10 Kilometer vor der Nordostküste Schottlands entfernt liegenden Orkney Inseln. Auf der zu ihnen gehörenden Insel Hoy befindet sich ein Informationszentrum. Vor ihrer von hohen Klippen gestalteten Küste ragt der „Old Man of Hoy“, ein 135 m hoher säulenförmiger Sandsteinfelsen aus dem Meer empor.