Lanzarote: Die schwarze Perle der Kanaren

Reiseveranstalter bezeichnen Lanzarote als die bizarrste Kanarische Insel, die mit ihren über 100 Vulkankegeln, der schroffen Küste und den dunklen Stränden beeindruckt.
Das Biosphärenreservat Lanzarote polarisiert: Entweder liebt man sie, schätzt ihre Vielseitigkeit, Einzigartigkeit und die bunten Lavafarben – oder man hasst sie, bezeichnet sie als trist, öde und langweilig. Liebhaber entgegnen: Wer Lanzarote als trist bezeichnet, der hat sie sich nicht richtig angesehen.
Man muss sich die über 30 Millionen Jahre alte Vulkaninsel kennen lernen, für einen Badeurlaub eignen sich andere kanarische Inseln, wie Fuerteventura oder Gran Canaria!
Wer Lanzarote verlässt, ohne die Sehenswürdigkeiten besucht zu haben, die César Manrique der Insel schenkte, wer nach seinem Aufenthalt nicht sagen kann, was das Gran Hotel Arrecife so einzigartig und bedeutend für die touristische Geschichte der Insel macht und wer die Bustour im Nationalpark Timanfaya, einen Besuch der Hexenkessel Los Hervideros und des Kraters El Golfo versäumt hat, der hat die Insel nicht erlebt.
Ein Geheimtipp ist die Vulkangrilltour in den Montanas Del Fuego, bei der man diese, leider in englischer Sprache, abends und in Ruhe genießen kann und Abendessen vom Vulkangrill erhält. Bei keiner anderen Tour lernt man die Insel romantischer kennen!

Hotels auf Lanzarote

Wer einen Lanzarote-Urlaub in Erwägung zieht, muss wissen, dass Lanzarote im Vergleich zu den anderen kanarischen Inseln als hochpreisig zu bezeichnen ist, dafür erhält man mehr Ruhe und oftmals qualitativ bessere Hotels als in den Touristenburgen auf Teneriffa und Gran Canaria.
Um den für sich richtigen Urlaub buchen zu können sollte man über die drei großen Urlaubsorte der Insel informiert sein:
Die Costa Teguise ist ein ruhiger Ort, der aufgrund seiner nächtlichen Veschlafenheit vor Allem für junge Familien zum Ausspannen und durch seine starken Westwinde für Windsurfer geeignet ist.
Playa Blanca ist das jüngste Urlaubszentrum, das noch immer im Wachsen begriffen ist, mit Baustellen muss hier also gerechnet werden. Der Ort liegt sehr abgeschieden im Inselsüden, wo die Sonne öfter scheint als in anderen Inselregionen und die berühmten hellsandigen Papageienstrände nur einen ausgedehnten Spaziergang entfernt sind.
Puerto del Carmen ist die älteste, größte und lebhafte touristische Ansiedlung Lanzarotes und bietet ein vielseitiges Nachtleben mit Restaurants, Kneipen und Discotheken, was viel junges Publikum anzieht. Hier findet sich aber auch das laut Stammgästen beste Hotel der Insel, das Los Jameos Playa, das zwar eher hochpreisig ist, aber mit seiner hervorragenden Qualität bei Essen und Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen soll.