Eine Stadtreise durch Dresden: Das Elbflorenz

Dresden ist die Landeshauptstadt von Sachsen und weit mehr als eine Stadt in der ehemaligen DDR.
Seit mehr als 200 Jahren kennt man Dresden unter dem Beinamen Elbflorenz, was zunächst eine Würdigung der Kunstsammlungen und künstlerischen Bedeutung der Stadt sein sollte, aber auch den Stadtplanern und Architekten zum Anlass diente, einige Gebäude nach Vorbild der Partnerstadt zu errichten. Beispielsweise werden die Silhouetten beider Städte von steinernen Kirchkuppeln geprägt. Das einzige wieder-errichtete Gebäude nach italienischem Vorbild ist neben der Frauenkirche die Sempergalerie, das größte Gebäude des Zwingerkomplexes und den Uffizien nachempfunden.
Dresden bietet aber noch mehr als architektonische Meisterwerke und ein Stück Italien: Aufgrund ihrer herausragenden Stellung als Kunst- und Kulturstadt war Dresden 2004 bis 2009 Weltkulturerbestätte. In der Semperoper und ihren Vorgängern gab es über Jahrhunderte Uraufführungen, beispielsweise von Wagner und Strauss, und finden noch heute renommierte Premieren statt. Musikliebhaber begeistert Die Sächsische Staatskapelle Dresden, die als ältestes durchgängig musizierendes Orchester der Welt gilt.
Jüngere und an Technik weniger interessierte Besucher finden vielleicht Gefallen an den Dresdner Museen, zu denen das Deutsche Hygienemuseum, das Erich Kästner Museum mit zahlreichen Möglichkeiten, seine Werke zu lesen, zu sehen und teilweise anzufassen, und das Museum für Mineralogie und Geologie.
Beliebt vor Allem bei Kindern ist der Zoologische Garten Dresden, der viertälteste Zoo Deutschlands, der mit Schneeleoparden, Kattas und Ermännchen fasziniert.

Übernachten in Dresden

Dresden bietet seinen Besuchern derzeit fast neunzig Hotels, wobei aufgrund der Bedeutung Dresdens in Kunst und Kultur eine hohe Dichte an Hotels der Ober- und Luxusklasse auffällt, die fast 1/3 der Übernachtungsmöglichkeiten aufweisen.
Ein bekanntes Luxushotel ist der Erlweinspeicher. Dieses Haus der Maritim-Gruppe befindet sich in einem ehemaligen Lagerhaus in direktem Blick zur Semperoper und gehört zu den architektonischen Höhepunkten Dresdens.
Die Bettenkapazität wird derzeit noch ausgebaut, die Auslastung liegt in der Regel jedoch nur bei 50%. Das spricht keineswegs gegen einen Dresden-Urlaub, vielmehr zeigt diese Auslastung den touristisch Verantwortlichen eine erhöhte Nachfrage an günstigeren Hotels. Einige der Luxushotels haben diesen Bedarf erkannt und bieten insbesondere Last Minute – Urlaubern sehr günstige Preise, eine spontane Dresden-Reise lohnt sich also.
Nach der Meinung anderer Dresden-Besucher braucht sich das Hotel City Oase mit seinen 2,5 Sternen nicht hinter den großen Häusern zu verstecken, insbesondere werden Herzlichkeit und Gastfreundschaft des Besitzers als unübertroffen beschrieben.
Sehr beliebt und gefragt ist auch das Hotel Ambiente in ruhiger Stadtlage, das mit vielen kompetenten Informationen und gutem Essen überzeugt.